Kumulative Sichtbarkeit von Windfarmen

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Die Berechnung der Kumulativen Sichtbarkeit von Windfarmen ist ein Spezialfall der Sichtbarkeitsberechnung. Die notwendigen Voraussetzungen werden unter ZVI-Überblick dargesetellt.

Die Berechnung der kumulativen Sichtbarkeit wird verwendet, um den visuellen Einflussbereich mehrerer Windfarmen, die sich im gleichen Gebiet befinden, darzustellen. Dies kann z.B. relevant sein, wenn ein neues Projekt in der Nähe einer bestehenden Windfarm geplant ist, wenn der zusätzliche Bereich dargestellt werden soll, von dem eine Windfarm nach einer Erweiterung sichtbar sein wird oder wenn mehrere Projekte im selben Gebiet konkurrieren.

Die Berechnung der Kumulativen Sichtbarkeit wird für die Windfarm als Einheit ausgeführt, nicht für die individuellen WEA.


Eingangsdaten

WEA, die auf einem Layer liegen, werden in Bezug auf die Berechnung der Kumulativen Einwirkung als eine Windfarm betrachtet. Obgleich es möglich ist, die Berechnung für eine große Zahl Windfarmen durchzuführen und dies auch in speziellen Situationen angebracht sein kann (siehe letzter Absatz), sind die Ergebniskarten in der Regel besser interpretierbar, wenn nicht mehr als drei verschiedene Windfarmen betrachtet werden.

In den ZVI-Berechnungseinstellungen muss die Option Kumulativ: Welche Windfarmen sind sichtbar? ausgewählt werden. Weitere notwendige Eingaben, z.B. Rasterweite und zu berechnender Bereich, sind auf der Seite ZVI-Berechnung erläutert.


Berechnungsergebnisse

Die Berechnungsergebnisse sind zum einen eine Aufstellung der Flächenanteile, von denen aus die unterschiedlichen möglichen Kombinationen von Windfarmen sichtbar sind, zum anderen eine Karte mit den Sichtbarkeitsflächen:

DE UMWELT ZVI (85).png

Im Gegensatz zu den Ergebnissen einer Standard-ZVI-Berechnung, bei der lediglich die Anzahl der sichtbaren WEA angezeigt wird, ist hier der Karte zu entnehmen, welche Windfarmen sichtbar sind, also z.B. Bereiche, in denen nur Windfarm A sichtbar ist, Bereiche, in denen Windfarm A und B, A und C etc. sichtbar sind. Die Legendenkategorien geben alle möglichen Kombinationen der unterschiedlichen Windfarmen wieder. Für n Windfarmen ist die Anzahl der möglichen Kombinationen 2n, d.h. für vier Windfarmen gibt es 16 Legendenkategorien.

Die Kartendarstellung kann durch das Ändern von Farben der Legendeneinträge angepasst werden. Wenn Sie z.B. nur die Flächen sehen möchten, bei denen Windfarm A und mindestens eine weitere Windfarm sichtbar sind, können sie alle anderen Legendeneinträge auf die Farbe Weiß setzen. Entsprechend können Sie, wenn Sie nur die Flächen sehen möchten, von denen aus alle Windfarmen sichtbar sind, alle anderen Legendeneinträge auf Weiß setzen. In diesem Zusammenhang kann es auch sinnvoll sein, für mehr als die oben vorgeschlagenen 3 Windfarmen zu berechnen.


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