METEO-Objekt:Kalibrierung

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METEO-Objekt --> Register Daten --> Unterregister Kalibrierung


Das Register Kalibrierung folgt beim Import von Rohdaten in ein METEO-Objekt auf die Bearbeitung des Importfilters und ermöglich Folgendes:

  1. Anzeige der im Logger verwendeten Skalierungs- und Offsetparameter (sofern diese in einem von windPRO erkannten Dateiformat verfügbar sind).
  2. Eingabe der Korrektur- bzw. Rekalibrierungsparameter (Skalierung und Offset), die bei Bedarf auf die Daten angewendet werden. Dies kann relevant sein, wenn die Werte des Datenloggers von den Werten aus Kalibrierzertifikaten abweichen. Bei Kenntnis der offiziellen Werte aus den Kalibrierzertifikaten kann windPRO automatisch die erforderliche Korrektur berechnen, die auf die "falsch" kalibrierten Daten angewendet werden soll.
  3. Prüfung der durchschnittlichen magnetischen Deklination, die an der Position des METEO-Objekts für die Mitte des Datenzeitraums gültig ist. Windrichtungsdaten können dann bei Bedarf um die magnetische Deklination korrigiert werden.
  4. Bereitstellung der Dokumentation des Datenhandlings im Bericht.

Das Register besteht aus der Kalibrierungstabelle und der Zeitleiste. Diese werden automatisch aus den Importeinstellungen erstellt. Wenn Dateien zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt werden, werden diese erkannt und die Tabelle entsprechend angepasst.


Kalibrierungstabelle

Jede Zeile der Kalibrierungstabelle bezieht sich auf einen Kalibrierzeitraum eines bestimmten Sensors. Ein Kalibrierzeitraum ist definiert als ein Zeitintervall, für das ein bestimmter Satz von Skalierung, Offset und magnetischer Deklination einen bestimmten Datensatz eines bestimmten Sensors in Beziehung setzt. Ein bestimmter Sensor kann mehr als einen Kalibrierzeitraum haben, z. B. wenn er nach zwei Jahren wie von MEASNET empfohlen neu kalibriert wurde oder wenn Sensoren im Feld gewechselt werden.

Die Kalibrierzeiträume werden zunächst automatisch von windPRO erstellt, nachdem alle im Importfilter definierten Datendateien überprüft wurden. Wenn mehrere Importfilter definiert sind, wird für jeden Filter ein Kalibrierzeitraum angelegt. So wird für jedes Zeitintervall ein Kalibrierzeitraum mit konstantem Kanal (falls vorhanden), Seriennummer (falls vorhanden) UND konstanten Skalierungs-/Offsetwerten (falls vorhanden) für jede Art von Daten (Geschwindigkeit, Richtung, Temperatur ...) erstellt, wobei der Untertyp im Importfilter als "Mittelwert" definiert ist.

Die Kalibrierzeiträume können auch manuell über das + am unteren Tabellenrand oder per Rechtsklick auf die Zeile und "Zeile duplizieren" ausgewählt werden. Eine vorhandene Linie kann in zwei Linien aufgeteilt werden, damit der Benutzer verschiedene Zeiträume für verschiedene Kalibrierfaktoren identifizieren kann, falls dies nicht automatisch erkannt wurde. Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf eine Zeile der Tabelle klicken.

Die Spalten Aus Rohdaten unter Logger beziehen sich auf die aus den Rohdaten gelesenen Skalierungs- und Offsetwerte (falls verfügbar).

Die Spalten Eingabe unter Korrektur ermöglichen dem Benutzer zu entscheiden, welche Skalierung und welcher Offset auf einen Datensatz angewendet werden soll. Die gleiche Korrektur wird auf alle Signale unter demselben Kanal angewendet, z. B. mittlere Windgeschwindigkeit, minimale und maximale Windgeschwindigkeit. Die Standardabweichung wird nur über den Skalierungsfaktor, nicht über den Offset angepasst.

Die Spalte Ergebnis zeigt das Resultat der Korrektur der ersten Werte der ersten Datei, die unter dem angegebenen Importfilter geladen wurde. Eine kurze Überprüfung, ob sich die Ergebnisse in etwa in der erwarteten Höhe befinden, ist hier sinnvoll. In dem seltenen Fall, dass mehrere Kalibrierungszeiträume aus Dateien unter demselben Importfilter erstellt werden (was auftritt, wenn sich die Skalierungs- und Offsetinformationen aus den Dateien innerhalb der Rohdatendateien ändern), wird nur das Ergebnis der ersten Datei angezeigt und nicht das Ergebnis für jede Datei.

Die Spalte Anmerkungen steht Ihnen für Texteingaben zur Verfügung.


Rekalibrierungstabelle

Die Kalibrierungstabelle kann erweitert werden, indem Sie Rekalibrierung in der oberen linken Ecke aktivieren. Die Rekalibrierungstabelle wird verwendet, um:

  • die angewendete Kalibrierung zu dokumentieren
  • die Korrekturen zu berechnen, die im Falle einer Abweichung von Logger-Einstellungen und den offiziellen Werten auf die Daten angewendet werden sollen

Die Spalten Eingabe unter der Logger-Kopfzeile ermöglichen es Skalierung und Offset manuell einzugeben, wenn diese nicht verfügbar sind oder nicht erkannt werden.

In die Spalten unter Von Zertifikat können Sie die in den Kalibrierzertifikaten angegebenen Skalierungs-/Offsetwerte eingeben.

Unter der Überschrift Korrektur werden die berechneten Spalten automatisch gefüllt, wenn Daten in den Spalten Logger und Von Zertifikat verfügbar sind.

Die Korrektur für die Skalierung wird berechnet über: Skalierung (offiziell) / Skalierung (Logger)

Die Korrektur für den Offset wird berechnet über: Offset (offiziell) - (Skalierung (offiziell) / Skalierung (Logger)) x Offset (Logger)

Wenn beide Loggerwerte in den Spalten Aus Rohdaten oder Eingabe verfügbar sind, wird für die Spalten Berechnete Korrektur nur Eingabe verwendet. Die letzten Spalten unter der Überschrift Korrektur bestehen zunächst aus der ausgewählten Korrektur, die angewendet werden soll, d. h. entweder die berechnete oder die Anwender-Eingaben oder keine. Dann kann rechts neben der Spalte Anwenden eine abschließende Sichtprüfung der ausgewählten und später in windPRO verwendeten Korrektur vorgenommen werden.

Hinweis zu EMD-Onlinedaten: Einige Datensätze enthalten Kalibrierfaktoren für den Heat Flux, die beim Download automatisch in die Tabelle übertragen werden.



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